Erhöhtes Sturzrisiko und Erschöpfung
Duschen dient nicht nur der Hygiene, sondern ist auch eine körperliche Aktivität. Für ältere Menschen können das Ein- und Aussteigen aus einer rutschigen Dusche, langes Stehen und der Umgang mit heißem Wasser das Risiko von Schwindel, Erschöpfung und Stürzen erhöhen.
Stürze gehören zu den häufigsten Verletzungsursachen bei Senioren. Tägliches Duschen erhöht dieses Risiko unnötigerweise, insbesondere für Menschen mit Gleichgewichtsstörungen, Arthritis, niedrigem Blutdruck oder verminderter Muskelkraft.
Tägliches Duschen galt jahrzehntelang als Zeichen guter Hygiene. Viele wachsen mit dem Glauben auf, dass tägliches Baden unerlässlich für Sauberkeit und Gesundheit sei. Doch ab 65 Jahren ist diese lang gehegte Gewohnheit möglicherweise nicht mehr so vorteilhaft wie einst angenommen. Tatsächlich kann tägliches Duschen für viele ältere Menschen unbemerkt mehr schaden als nutzen.
Alternde Haut ist anders
Mit zunehmendem Alter verändert sich unsere Haut auf natürliche Weise. Ab 60 wird sie dünner, trockener und empfindlicher. Die Talgdrüsen produzieren weniger natürliche Feuchtigkeit, und die Schutzbarriere, die Bakterien abwehrt und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, schwächt sich mit der Zeit ab. Tägliches Duschen – insbesondere mit heißem Wasser und herkömmlicher Seife – kann die wenigen verbliebenen natürlichen Hautfette entfernen.
Dies führt häufig zu trockener Haut, Juckreiz, Reizungen und sogar kleinen, leicht zu übersehenden Rissen. Diese winzigen Hautverletzungen können Eintrittspforten für Infektionen bilden, die der Körper älterer Menschen schwerer bekämpfen kann.
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