Zurück in mein Leben. Zurück zu meinem Mann.
Die Aufzugtüren öffneten sich im 30. Stock mit einem leisen Klingeln. Zelica trat heraus, ihre Müdigkeit für einen Moment vergessen, als sie den stillen Flur entlangging. Weicher Teppich dämpfte ihre Schritte. Überall lag ein Hauch von teuren Reinigungsmitteln und Luxus in der Luft.
Sie blieb vor Tür 30A stehen.
Ihr Penthouse.
Zelica griff in ihre Handtasche und holte den Schlüsselanhänger heraus. Sie tippte ihn an den digitalen Leser.
Piep. Piep.
Ein rotes Licht blinkte auf.
Zugriff verweigert.
Sie runzelte die Stirn.
„Das ist seltsam“, murmelte sie und versuchte es erneut. „Vielleicht wurde es entmagnetisiert.“
Piep. Piep.
Immer noch rot.
Ein langsames Unbehagen beschlich sie. Sie klingelte an der Tür. Einmal. Dann noch einmal.
Schweigen.
Dann – Schritte. Leise, gemächlich. Und das unverkennbare Geräusch eines Schlosses, das sich von innen dreht.
Die Tür öffnete sich.
Quacy stand da.
Ihr Ehemann.
Aber nicht der Mann, an den sie sich erinnerte.
Seine Augen waren kalt, ohne jede Spur von Wiedererkennung. Er trug einen Seidenmantel – ihren Mantel – und an seinem Hals prangte unverkennbar und frisch ein Hauch leuchtend roten Lippenstifts.
„Ah“, sagte er beiläufig, fast amüsiert. „Sie sind schon wieder zurück.“
Zelica spürte, wie die Welt ins Wanken geriet.
„Quacy…“ Ihre Stimme zitterte. „Warum funktioniert mein Schlüssel nicht?“
„Weil ich die Schlösser ausgetauscht habe“, antwortete er emotionslos, während sein Körper immer noch den Türrahmen blockierte.
Aus dem Inneren der Wohnung drang Gelächter.
Leicht. Sorglos. Weiblich.
„Schatz“, rief eine Stimme verspielt und lässig, „wer ist da? Wenn es ein Vertreter ist, sag ihm, er soll sich verziehen.“
Eine Frau trat ins Blickfeld.
Jung. Atemberaubend. Selbstbewusst.
Aniya.
Zelica erkannte sie sofort – das Instagram-Model, stets perfekt gestylt, immer auf der Suche nach Aufmerksamkeit im Internet. Die Frau, die ihr schon lange vor diesem Moment ein ungutes Gefühl gegeben hatte, obwohl sie nie erklären konnte, warum.
Aniya trug Zelicas Seidenmorgenmantel. Den, den Zelica sich letztes Jahr zu ihrem Hochzeitstag gekauft hatte.
Aniyas Blick wanderte langsam über Zelica – ihre zerknitterte Reisekleidung, ihr müdes Gesicht, ihren billigen Koffer.
„Oh“, sagte Aniya mit einem spöttischen Lächeln. „Dann ist es wohl kein Anwalt. Sieht eher nach der Ex-Frau aus.“
Ex-Frau.
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