Geteilte Tage
TEIL 2:
„Je veux… äh… les cravats… nein, cravates… beaucoup… de luxe“ stammelte Hector und vermischte Wörter mit einem unangenehmen Akzent.
Der Manager blickte ihn mit einem diplomatischen Lächeln an, so einem Lächeln, wie es Pariser benutzen, wenn jemand erfolglos versucht, ihre Sprache zu sprechen.
—Wie bitte, Monsieur?— erwiderte der Mann ruhig.
Hektor war verärgert.
—Die Krawatten. Ich möchte Ihre besten Krawatten sehen — sagte er schließlich auf Spanisch, überzeugt davon, dass Geld eine ausreichend universelle Sprache sei.
Der Manager senkte leicht den Kopf.
—*Es tut mir leid, Sir. Hier spricht man Französisch oder Englisch.*
(Es tut mir leid, Sir. Hier spricht man Französisch oder Englisch.)
Hektor presste die Zähne zusammen.
Er sprach kein fließendes Englisch, und sein Französisch beschränkte sich auf eine Handvoll falsch ausgesprochener Wörter.
—Lucía— sagte er, ohne sie anzusehen—. Bleib zurück und trag, was wir kaufen.
Lucia nickte.
Doch als der Manager im Begriff war zu gehen, trat sie vor.
—*Entschuldigen Sie, Sir* —dijo con voz höflich.
Der Manager blickte auf.
Lucía fuhr fort, nun mit tadelloser Aussprache.
Mein Chef möchte gerne Ihre Kollektion an Seidenkrawatten sehen. Er sucht etwas Klassisches und zugleich Ausgefallenes, vielleicht in Burgunderrot oder Mitternachtsblau. Wir wissen, dass Ihr Unternehmen mit traditionsreichen Manufakturen in Lyon zusammenarbeitet, und er wäre sehr erfreut, Ihre schönsten Stücke zu sehen.
Stille senkte sich über die Boutique.
Der Manager blinzelte.
Hector auch.
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