Das Internet ist in Aufruhr nach einer auffĂ€lligen Aussage von Jan (48), dem Inhaber eines gut laufenden und schicken Restaurants. In einer Zeit, in der âman selbst seinâ im Mittelpunkt steht, gieĂt er bewusst Ăl ins Feuer: Menschen mit TĂ€towierungen brauchen sich bei ihm nicht zu bewerben. Punkt.
Und nein, das hat nichts mit Berufserfahrung oder Motivation zu tun.
âTĂ€towierungen finde ich ordinĂ€râ
Jan ist seit Jahren in der Spitzengastronomie dabei. Sein Lokal ist bekannt fĂŒr perfekt angerichtete Teller, glasklare GlĂ€ser und Personal, das seiner Meinung nach âgepflegt und zeitlosâ aussieht. Und genau da liegt das Problem.
âTĂ€towierungen passen einfach nicht zu der Ausstrahlung, die ich will,â sagt er ohne zu zögern. âIch finde es ordinĂ€r. Meine GĂ€ste zahlen viel Geld fĂŒr einen Abend voller Klasse. Das beginnt bei dem, was auf ihrem Teller liegt, aber auch bei der Person, die den Teller hinstellt.â
Laut Jan ist es nichts Persönliches. Er sagt, er wolle einfach ein bestimmtes Bild vermitteln. âSo wie man in manchen Clubs keine Sneakers tragen darf, so will ich auch keine sichtbaren TĂ€towierungen.â

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Diskriminierung oder unternehmerische Freiheit?
Seine Aussagen sorgen fĂŒr heftige Reaktionen. In den sozialen Medien wird er als altmodisch, elitĂ€r und diskriminierend abgestempelt. Gegner nennen es âlĂ€cherlichâ, dass das Aussehen stĂ€rker wiegt als Talent oder Einsatz.
âAls ob ein Tattoo dich weniger professionell macht,â schreibt jemand wĂŒtend.
âDas ist einfach Diskriminierung im feinen Gewand,â sagt ein anderer.
Doch Jan bleibt standhaft. âIch diskriminiere niemanden. Ich wĂ€hle einfach aus, wer zu meinem Konzept passt. Das ist mein Recht als Unternehmer.â
âMein Restaurant lĂ€uft ausgezeichnetâ
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