TEIL 2:
„Also, meine Herren“, lallte er und schwankte unsicher hin und her. „Wer möchte eine Nacht mit meiner Frau verbringen – dieser alten Schachtel daheim – und sich ihr Gekicher anhören?“ Er machte eine Pause. „Wir beginnen die Auktion bei fünf Euro.“
Es ertönte verstreutes, unbehagliches Gelächter. Ein Mann aus der Vertriebsabteilung hob scherzhaft sein Bieterschild. Im hinteren Teil des Saales erstarrten mehrere Personen auf der Stelle. Genau in diesem Moment sah ich, wie Tomás Valverde – der Vorstandsvorsitzende – und Lucía Serrano – die Personalleiterin – den Festsaal betraten. Auch sie entdeckten mich, wie ich regungslos im Türrahmen stand.
Ich spürte, wie eine Welle der Scham in mir aufstieg, glühend wie Fieber; doch sie währte kaum zwei Sekunden. Dann trat etwas weitaus Kälteres an ihre Stelle. Ich ging geradewegs auf die Bühne zu. Javier grinste mich an – mit jener arroganten, trunkenen Selbstsicherheit eines Mannes, der noch immer glaubt, den Raum fest im Griff zu haben. Ich riss ihm das Mikrofon aus der Hand. Ich öffnete meine Handtasche, zog die silberne Mappe hervor und sagte – den Blick auf die gesamte versammelte Menge gerichtet:
„Nicht fünf Euro, Javier. Doch da du dich heute Abend nun einmal dazu entschlossen hast, etwas zu versteigern, fangen wir doch am besten mit deinen gefälschten Rechnungen an.“
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