Ich gab mich als die Tochter meiner Nachbarin aus, damit sie nicht wegen Demenz eingewiesen würde.… En voir plus

TEIL 2:
Alles hatte damit angefangen, dass sie sie „vorsichtshalber“ einweisen wollten. Mit der Begründung, sie sei verwirrt, vergesse Dinge, rede mit sich selbst … dabei macht doch die halbe Nachbarschaft genau dasselbe! Ich eingeschlossen – wenn ich dienstagsabends mal wieder mit meinem Kühlschrank diskutiere.
Das Problem war nur: Sie hatte keinerlei Verwandtschaft in der Nähe. Und als ich sie dort so liegen sah – so winzig klein in diesem Bett –, schnürte sich mir vor Kummer die Brust zusammen …
„Keine Sorge“, sagte ich zu dem Arzt. „Ich werde mich um sie kümmern.“
Der Arzt zog eine Augenbraue hoch.
„Und Sie sind …?“
Tja … und genau so war meine neue Identität geboren.

Ich gab mich als die Tochter meiner Nachbarin aus, damit sie nicht wegen Demenz eingewiesen würde.

Sie starrte mich von der Liege aus an – mit jener Mischung aus Schalk und Verwirrung, die ich inzwischen so gut kannte.

„Und wer *bist* du eigentlich?“, fragte sie und runzelte dabei die Stirn.

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