Einen ganzen Berg.
Der Grund für das fehlende Fleisch ist respektabel — schließlich hatten sie selbst verlangt, ein teures Produkt zu kaufen.
— Gibt es keine Wurst? — fragte einer der Neffen niedergeschlagen und stocherte mit der Gabel in seinem Kohlpfannkuchen.
— Nein, Denis, — seufzte Nina.
— Wir dachten doch, ihr würdet euch am Kaviar satt essen.
Wer hätte denn ahnen können, dass ihr nach Delikatessen noch Wurst wollt?
Das würde doch den Geschmack verderben!
Das Mittagessen verlief in gespannter Atmosphäre.
Die Gäste, die gewohnt waren, dass sich bei Nina der Tisch unter Schinken, Braten und Salaten bog, kauten traurig auf Pfannkuchen mit Kohl und Marmelade herum.
Das Kristall-Kaviarschälchen war trotz Ninas Bemühungen, den Genuss hinauszuzögern, nach zwei Minuten leer.
— Vielleicht Tee? — schlug Kostja vor und versuchte, die Stimmung zu entspannen.
— Ja, — brummte Larissa.
— Wenigstens trinken wir Tee.
— Oh, und zum Tee habe ich eine Überraschung! — Nina klatschte in die Hände.
— Ich habe euren Lieblingskuchen gebacken!
Die Augen der Neffen leuchteten hoffnungsvoll auf.
— Mit Hähnchen? — fragte Anton.
— Mit Fisch? — fragte Vitalik.
— Mit Äpfeln! — verkündete Nina feierlich und stellte eine Charlotte auf den Tisch.
— Seit dem Herbst sind auf dem Balkon noch Unmengen Äpfel übrig.
Die Ernte muss doch gerettet werden.
Larissa legte die Gabel hin.
In ihrem Blick lag eine Mischung aus Gekränktheit und Bewunderung für die Raffinesse der Gastgeberin.
— Danke, Nina, — sagte sie giftig.
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